Interview mit Tobias Thomas: „Köln erstickt kreative Freiräume“

Tobias Thomas spricht uns aus dem Herzen. Das grösste Potential von Kalk – der Leerstand der alten Industriegebäude und riesige Brachflächen – wird von der Stadt und von der Sparkasse lieber leer stehen gelassen statt kreativen, jungen Menschen zur Verfügung gestellt oder mit hässlichen Kommerztempeln bebaut, Grünflächen zur Volksberuhigung in kleinst nötiger Ausführung realisiert. Kreative haben kaum eine andere Chance als weg zu ziehen.

Auch das Autonome Zentrum in Kalk (ein tolles Gebäude, das lange nicht genutzt wurde) soll nun einer lächerlich kleinen Grünfläche weichen, obwohl sich AZ und Grünfläche statt widersprechen eher ergänzen würden. Die Stadt und die Bezirksregierungen denken und entscheiden konservativ  und verspielen so tolle Möglichkeiten, die sich vor allem und immer noch auf der rechten Rheinseite befinden. Das Potential des Strukturwandels für die Kreativwirtschaft hat hier noch keiner erkannt. Danke, Tobias Thomas, dass Sie Kalk und Mühlheim erwähnen, die meisten Debatten werden  linksrheinisch geführt und dort auch entschieden:

http://www.ksta.de/html/artikel/1304244991861.shtml

Henrik Link zur Veranstaltung
http://www.google.com/calendar/event?action=TEMPLATE&text=Interview%20mit%20Tobias%20Thomas:%20„Köln%20erstickt%20kreative%20Freiräume“&dates=20110502T162300Z/20110502T162300Z&details=Tobias%20Thomas%20spricht%20uns%20aus%20dem%20Herzen.%20Das%20grösste%20Potential%20von%20Kalk%20–%20der%20Leerstand%20der%20alten%20Industriegebäude%20und%20riesige%20Brachflächen%20–%20wird%20von%20der%20Stadt%20und%20von%20der%20Sparkasse%20lieber%20leer%20stehen%20gelassen%20statt%20kreativen,%20jungen%20Menschen%20zur%20Verfügung%20gestellt%20oder%20mit%20hässlichen%20Kommerztempeln%20bebaut,%20Grünflächen%20zur%20Volksberuhigung%20in%20kleinst%20nötiger%20Ausführung%20realisiert.%20Kreative%20%5B…%5D&sprop=Kalkpost